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Diakonie: Freiwilligendienst fördert Integration von Flüchtlingen

Hannover (epd). Niedersachsens Diakoniechef Christoph Künkel hält den Bundesfreiwilligendienst für Flüchtlinge für ein Erfolgsmodell. Bei der gemeinsamen Arbeit mit anderen Freiwilligen in sozialen Einrichtungen lernten die Geflüchteten auch die deutsche Sprache und Kultur kennen. "Das ist einer der gelungensten Ansätze für die Integration", sagte der Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen am Mittwoch in Hannover. Allerdings werde nicht genug für das Angebot geworben, denn längst nicht alle Plätze seien ausgeschöpft.

Der Bund hat Ende 2015 das Sonderprogramm "BFD mit Flüchtlingsbezug" aufgelegt und dafür 50 Millionen Euro jährlich zur Verfügung gestellt. Bis zu 10.000 Plätze stünden seitdem bundesweit zusätzlich zur Verfügung, sagte die Referatsleiterin Freiwilligendienste der Diakonie in Niedersachsen, Laura Karrasch.

Bisher hätten aber insgesamt nur rund 7.600 Freiwillige teilgenommen, unter ihnen 2.700 geflüchtete Menschen. Das Programm läuft bis Ende 2018 und ist auch für deutsche Freiwillige offen, die in der Flüchtlingshilfe arbeiten. (Quelle: epd)

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